Historische Denkmäler im Sankt Wendeler Land

Die bewegte Geschichte des Sankt Wendeler Landes hat viele interessante Zeugnisse hinterlassen. Bereits aus der Jungsteinzeit finden sich Relikte unserer frühen Vorfahren, wie beispielsweise der 15 Tonnen schwere keltische Menhir bei Walhausen.
Kelten, Römer und Franken haben die Region wesentlich geprägt und Fliehburgen sowie Siedlungen errichtet. Auf dem Dollberg bei Otzenhausen hinterließ der Keltenstamm der Treverer die größte noch bestehende Ringwallanlage Europas als Schutzwall gegen die Römer. Am Kreuzungspunkt zweier bedeutender Heerstraßen finden sich heute bei Ausgrabungen im Wareswald Reste einer bedeutenden römischen Siedlung und Badeanlage.
Verschiedene Burgfriede, wie z.B. in Nohfelden und Eisweiler zeugen noch von stattlichen Besitztümern aus der Zeit der Fürsten, Herzöge und Grafen.
Interessant ist auch die Geschichte des idyllisch gelegenen Hofguts Imsbach, das Napoleon einem seiner Offiziere zur Bewirtschaftung schenkte. Nicht weit davon entfernt liegt die Johann-Adams-Mühle mit Wasserrad und Reetdach, eines der letzten erhaltenen Mühlenanwesen im Saarland.
Alte Handwerkskunst zeigen die historische Nagelschmiede in Sitzerath und der Schaumeiler über die Herstellung von Holzkohle in Walhausen.

Der 20 m hohe Bergfried der Burg Veldenz zeugt noch immer von der einstigen Pracht der Festung. Im Laufe der Jahrhunderte wurde die Burg als Jagdschloss, Sitz eines Amtsmannes und als Steinbruch genutzt. Heute bringt Sie ein Aufzug zum Aussichtsturm, von dem aus Sie den Blick über das Sankt Wendeler Land genießen können.

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15 Tonnen und ca. 4.000 – 5.000 Jahre bringt der Menhir bei Walhausen auf die Waage. Der Stein aus der Jungsteinzeit zeugt von der frühesten Besiedlung im Sankt Wendeler Land.

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Vor 400 Jahren wurden im Hochwald die ersten Eisenhütten errichtet. Aus dem gewonnen Eisen wurden mit Muskelkraft, Hammer und Amboss verschiedene Sorten von Nägeln gefertigt. Schauen Sie im Rahmen einer Führung in der Nagelschmiede vorbei oder besichtigen Sie sie auf eigene Faust.

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Über die letzten Jahrhunderte hat sich so einiges getan am Hofgut Imsbach. Erstmals 1310 schriftlich erwähnt, erblühte die Siedlung im 19. Jahrhundert unter dem Einfluss des französischen Reiteroffiziers Colonel Lapointe, der das Hofgut von Napoleon geschenkt bekam. Heute ist das Hofgut Imsbach ein Landschaftspflegehof mit einem Landschaftspark sowie einem Hotelbetrieb und der...

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»Es klappert die Mühle am rauschenden Bach.« Und genauso dreht sich das Mühlrad an der Johann-Adams-Mühle, das vom nahegelegenen Imsbach angetrieben wird. Probieren Sie sich im Brotbacken und lernen Sie im Museum nützliche Haushaltsgegenstände aus den letzten Jahrhunderten kennen. Für eine kurze Verschnaufpause lohnt sich die Einkehr in den angeschlossenen Landgasthof.

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Wenn Steine sprechen könnten.
Welche Geschichten könnten Sie uns über die Kelten und den Bau des keltischen Ringwalls Otzenhausen erzählen? Dass die Kelten Stein für Stein die mächtige Befestigungsanlage zum Schutz gegen die Römer errichtet haben, ist bekannt. Ob diese auch wussten, dass er 2.000 Jahre später immer noch stehen würde? Denn noch heute erreicht der Steinwall eine Höhe von...

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Auf dem Schlossberg bei Eisweiler erinnern ein rekonstruierter Turm und etliche Mauerreste an die vor 800 Jahren errichtete Liebenburg. Der Turm dient als Aussichtspunkt und kostümierte Führungen mit »Ludwig von Sötern« und »Baldemar von Odenbach« bringen Ihnen die Ritterzeit ein Stück näher.

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Bewaffnet mit Spatel, Spitzkelle und Pinsel wollen wir herausfinden, wie die gallorömische Siedlung vor knapp 2.000 Jahren ausgesehen hat. Denn die Artefakte und Bauten der Römer warten nur darauf, ausgegraben zu werden. Gefunden wurden bereits Münzen, Schmuck, hochwertige Keramik und Bronzestatuen. Sogar ein römischer Umgangstempel konnte rekonstruiert werden.

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Im Wald bei Walhausen stoßen wir auf einen Schaumeiler der Köhler, wie er vor 500 Jahren ausgesehen hat. Er wurde in vorindustrieller Zeit zur Holzkohlenherstellung genutzt, die wiederum für das Schmelzen von Kupfererzen zur Verhüttung benötigt wurde. In Erinnerung an diese Zeit findet alle fünf Jahre das Köhlerfest statt.

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Kreisstadt. Pilgerstadt. Adelssitz. Wo sich einst der Heilige Wendelinus als Schafhirte niederließ, steht heute eine charmante Stadt. Verwinkelte Gassen und historische Plätze prägen das Bild der Altstadt und auf dem Schloßplatz, wo früher Herzogin Luise, die Stammmutter der Windsors, residierte, befinden Sie sich mitten im Geschehen. Straßencafés, Eisdielen und Restaurants verführen zum...

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