Kirchen & Kapellen im Sankt Wendeler Land

Kirchen und Kapellen gibt es viele im Sankt Wendeler Land und jede von ihnen kann ihre eigene kleine Geschichte erzählen. So z.B. die Wendelinusbasilika in St. Wendel, die infolge der Wendelinusverehrung im 11. bis 13. Jahrhundert entstand und zu den schönsten spätgotischen Hallenkirchen im Saarland zählt. Die Abteikirche in Tholey hingegen ist ursprünglich auf den Resten einer römischen Badeanlage errichtet worden und enthält heute frühgotische und barocke Bauelemente. Die Marienverehrungsstätte Härtelwald in Marpingen zieht jedes Jahr tausende von Besuchern an. Der Hochwalddom in Nonnweiler war Pilgerkirche für Menschen, die sich mit dem Ausbrennen ihrer Wunden mit dem „Hubertusschlüssel“ eine Heilung versprachen. Die Afrikakapelle auf dem Schaumberg verdankt ihre Entstehung einer Pieta, vor der Kriegsgefangene in Marokko um eine glückliche Heimkehr baten und sie von Marokko zu Fuß in die Heimat brachten. Die vielen Wegekreuze zeugen ebenso von der großen Frömmigkeit der Bevölkerung.

Das typische Läuten der Glocken kündigt den beginnenden Gottesdienst an. In der Tat gibt es in der Abtei Tholey immer noch Benediktinermönche, die ihren Glauben leben. Highlights der Abteikirche sind die drei Chorfenster des weltberühmten Künstlers Gerhard Richter sowie die farbenfrohen Fenster von Mahbuba Maqsoodi, die Szenen aus der Bibel darstellen. Der barocke Klostergarten lädt zu...

Mehr erfahren

Auf der Nordseite des Schaumberges, oberhalb des Herzweges, liegt seit 1958 die zur Tholeyer Abtei gehörende Afrika Kapelle.
Diese Gedächtnisstätte der Afrika-Veteranen aus dem Zweiten Weltkrieg erinnert durch ihren siebeneckigen Grundriss an eine Dornenkrone und soll die sieben Schmerzen Marias darstellen.
Besonders hervor sticht die Pieta (ein Bild der schmerzhaften Mutter Gottes),...

Mehr erfahren

Hoch oben auf dem Blasiusberg in Bergweiler steht die Blasiuskapelle, deren Entstehung bis ins 13. Jahrhundert zurückreicht. Im Inneren befinden sich drei Barockaltäre mit Figuren der Heiligen St. Blasius, St. Markus und St. Wendelinus.

Mehr erfahren

Seit über 100 Jahren steht die katholische Pfarrkirche in Nonnweiler und ist im Ortsbild nicht mehr wegzudenken. Der Haupteingang ist verziert mit Nägeln von Nagelschmieden aus der Region und im Inneren erwarten Sie der aus Holz geschnitzte Hochaltar, der die Geschichte des Heiligen Hubertus anschaulich darstellt, sowie das Hubertushorn und der Hubertusschlüssel aus dem 12. Jahrhundert.

...

Mehr erfahren

In der Birkenfelder Straße in Selbach begrüßt Sie die aus dem 16. Jahrhundert stammende Kapelle St.  Antonius, auch Kathreinenkapelle genannt. Einmalig anzusehen sind der vollständig erhaltene spätbarocke Kreuzweg und der Turm aus dem 13. Jahrhundert.

Mehr erfahren

Fast 150 Jahre ist es her, dass die Mutter Gottes drei Mädchen erschienen sein soll. Seitdem pilgern die Menschen in den Härtelwald bei Marpingen und beten an der dort entstandenen Marienverehrungsstätte zur Gottesmutter. An der Marienkapelle mit Grotte, dem Kreuzweg mit der Kreuzigungsgruppe sowie an der Marienquelle halten die Pilger Andacht.

Mehr erfahren

Weit sichtbar über der Stadt St. Wendel thront das Missionshaus. 1898 von den Steyler Missionaren gegründet, beinhaltet es die Missionshauskirche, das Museum für Missions- und Völkerkunde mit Artefakten aus fremden Kulturen und eine Buchhandlung. Ebenso dazu gehören der Wendelinushof mit Tierhaltung, Werkstätten für Menschen mit Behinderung, eine Gärtnerei und eine Gastronomie.

Mehr erfahren

Als einziger Teil des Gonnesweiler Schlosses überstand die Nepomukkapelle die Französische Revolution, der das Schloss zum Opfer fiel, wurde jedoch in der Nachkriegszeit zerstört. Glücklicherweise ist die Kapelle in ihrer ursprünglichen Form wiederaufgebaut worden und kann besichtigt oder für Eheschließungen genutzt werden.

Mehr erfahren

Der 584 m hohe Peterberg gilt seit jeher als Wetterberg und war früher dem Gott Donar und später in Form eines Heiligtums dem Wetterheiligen Petrus geweiht, bis im 13. Jahrhundert eine Kapelle errichtet wurde, die zunächst aus Holz und Ende des 20. Jahrhunderts aus Stein gebaut wurde.

Mehr erfahren

Es ist eine traurige Geschichte, die zum Bau der Valentinskapelle führte. Der Legende nach war der Erbauer Johann Nonninger schuld am Ertrinken eines Jungen und erhoffte sich, durch den Bau der Kapelle, die der Jungfrau Maria und dem Heiligen Valentin geweiht ist, inneren Frieden zu finden.

Mehr erfahren

Seit über 600 Jahren ist die Wendelinusbasilika das Wahrzeichen von St. Wendel. Im Inneren der Kirche erwarten Sie eine seltene Steinkanzel, das Hochgrab, die Tumba des Heiligen Wendelinus und die Grab-legungsgruppe. Heben Sie den Blick, entdecken Sie das, was die Wendelinusbasilika zum schönsten Sakralbau des Saarlandes macht, nämlich zahlreiche Gewölbemalereien mit Pflanzen und Tieren.

...

Mehr erfahren

Ein wenig versteckt am Fuße des Bosenbergs in St. Wendel liegt die Wendelinuskapelle mit schönem Barockaltar und offenem Glockentürmchen über dem Tor. Sie wurde 1755 erbaut und soll der Legende nach an der Stelle stehen, an der der Heilige Wendelinus als Eremit lebte.

Mehr erfahren