Panoramaweg Sankt Wendeler Land

  • St. Wendel – Ostertal – Oberkirchen – Freisen – Nohfelden – Bostalsee – Nonnweiler – Braunshausen – Selbach – Theley – Tholey – Marpingen – St. Wendel

  • 126,7 km

  • mittelschwer bis schwer

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Landschafts- und Naturgenuss pur auf dem insgesamt knapp 127 km langen Panoramaweg Sankt Wendeler Land, im Naturpark Saar-Hunsrück gelegen. Eine abwechslungsreiche Mittelgebirgslandschaft mit reizvollem Wechsel von bewaldeten Hügeln und offener Kulturlandschaft, sowie eindrucksvolle Aussichtspunkte und viele kleine Einode erwarten Sie auf den einzelnen Tagesetappen. Da es ein Rundweg ist, können die Tagesetappen je nach Wunsch und Kondition gewählt werden. Unsere Etappenvorschläge orientieren sich an den Übernachtungsmöglichkeiten.

1. Etappe (St. Wendel – Oberkirchen, ca. 24 km)
Ausgangspunkt dieser Etappe ist die Kreisstadt St. Wendel, die von der Wendelinusbasilika überragt wird. Die Kirche wurde im spätgotischen Stil erbaut und geht auf das 15. Jahrhundert zurück. Die Wanderung beginnt am Schlossplatz in St. Wendel und führt vorbei an der Wendelinuskapelle, an der alljährlich an Pfingsten die Pferdesegnung stattfindet weiter zum Missionshaus, in dem das Missons- und Völkerkundliche Museum beherbergt ist. Am Wendelinushof kann man eine erste Pause machen. Immer wieder eröffnen sich entlang des Weges tolle Blicke über das idyllische Ostertal. Auf den letzten Kilometern dieser Etappe erreicht man über die Talbrücke das Etappenziel Oberkirchen mit dem Mineralogischen Museum und dem Weiselbergbad. Im Anschluss an diese teils anstrengende Etappe bietet der Barfußpfad am Weiselbergbad eine natürliche Reflexmassage für müde Füße und Beine.

2. Etappe (Oberkirchen – Bostalsee, ca. 24 km)
Ausgangspunkt dieser Etappe ist das Weiselbergbad in Oberkirchen. Leicht bergauf geht es nach Freisen, in Richtung Wolfersweiler, über den 529 m hohen Falkenberg mit herrlichen Aussichten. Wir befinden uns direkt an der Grenze zu Rheinland-Pfalz. Am „Flugplatz für Modellflugzeuge“ vorbei gelangt man nun nach Walhausen. Etwas abseits des Weges liegt der historische „Hinkelstein“, ein aus keltischer Zeit stammender Kultstein und einer von Dreien im Saarland. Der Weg führt an der Elzenberger Mühle vorbei. Auf den letzten Metern überquert man die Nahe, die noch ganz klein ist, und stößt hinter dem Römerhof auf den Seerundweg des Bostalsees. Diesem folgt man bis zur Tourist-Information und erreicht somit das Etappenziel. Anschließend kann man im größten Freizeitsee Südwestdeutschlands eine Abkühlung genießen und im Strandbad oder auf der Seepromenade den Tag ausklingen lassen.

3. Etappe (Bostalsee – Nonnweiler, ca. 21 km)
Start der 20 km langen Etappe ist die Tourist-Information am Bostalsee. Ein kleines Stück geht man auf dem Seerundweg, vorbei an der Bosener Mühle und verlässt den Rundweg in Richtung Eckelhausen. Man wandert durch Eckelhausen hindurch über den Priesberg bis nach Sötern und Eisen, wo der Golfplatz Bostalsee liegt. Entlang der ehemaligen Schwerspatgrube und dem Fuße des 624 m hohen Weißelfels sind die Ausläufer des Hunsrücks deutlich erkennbar. Bald trifft man auf die Steinmauern des keltischen Ringwalls. Die im Volksmund «Hunnenring« genannte Anlage wurde um 60 v. Chr. von keltischen Treverern zum Schutz gegen die Römer angelegt und hat noch heute im Bereich des Nordwalls eine Höhe von 12 m. Eine Besichtigung, bei der man neben den geschichtlichen Informationen eine tolle Aussicht genießen kann, lohnt allemal. Am Fuße des Ringwalls befindet sich das Freilichtmuseum Keltenpark Otzenhausen, ein nach historischem Vorbild gebautes keltisches Dorf mit 10 Häusern und hölzerner Palisade.
Die Talsperre Nonnweiler umfasst 20 Millionen Kubikmeter Wasser. Der 12 km lange Rundweg bietet reizvolle Landschaften sowie einen Planetenlehrweg, der einen Teil des Seerundweges darstellt. Auf seinen 5,6 km sind die Planeten unseres Sonnensystems auf eindrucksvolle Weise als maßstabsgerechte Modelle (1: 1 Milliarde) dargestellt und erklärt. Am Staudamm wandert man nun nach Nonnweiler, wo sich der Hubertusdom, das Etappenziel der heutigen Wanderung, befindet. Anschließend kann man den Hubertusdom besichtigen, der Pilgerkirche für Menschen war, die sich mit dem Ausbrennen ihrer Wunden mit dem „Hubertusschlüssel“ eine Heilung versprachen.

4. Etappe (Nonnweiler – Tholey, ca. 23,5 km)
Ausgangspunkt der heutigen Etappe ist das Rathaus Nonnweiler. Los geht es zunächst durch Mariahütte, vorbei am Spillert bis zur Gommsmühle. In Braunshausen geht es hinauf auf den 584 m hohen Peterberg, der zu den höchsten Erhebungen des Saarlandes gehört. Bevor es an den anstrengenden Aufstieg geht, kann man die Wanderung kurz unterbrechen und sich eine kleine Auszeit am Freizeitzentrum Peterberg mit Sommerrodelbahn und Rutschenparadies gönnen. Die Sommerrodelbahn gehört zu den längsten Bahnen in Deutschland und überwindet auf einer Distanz von 1000 m einen Höhenunterschied von 150 m.

Ab der Peterbergkapelle folgt ein landschaftlich sehr reizvoller Abschnitt mit herrlichen Aussichten auf das Sankt Wendeler Land. Bald erreichen wir die Nahequelle bei Selbach. Idyllisch im Wald entspringt die Nahe bis sie schließlich in Bingen in den Rhein mündet. Nicht weit von der Quelle entfernt liegt ein kleines Wildfreigehege mit Enten, Gänsen, Pfauen, Ziegen und Rehen, das ganzjährig frei zugänglich ist. Hier befinden sich auch ein Abenteuerspielplatz und der kindgerechte Premiumwanderweg Nahequelle-Pfad.
Auf einem Waldweg wandert man weiter bis zum Hofgut Imsbach und seiner herrlichen Weiheranlage. Heute ist das Hofgut, das seine Blütezeit in der napoleonischen Ära zu Beginn des 19. Jahrhunderts hatte, ein Landschaftspark mit Pflegehof. Im Hofgut oder aber ein paar Meter weiter an der Johann-Adams-Mühle bietet sich eine Rast an. Das heutige Mühlengebäude geht auf das Jahr 1735 zurück und beherbergt ein sehenswertes Heimatmuseum. Im 200 Jahre alten Backofen wird noch immer regelmäßig Brot gebacken. Weiter geht es über Theley und den Schaumberg (573 m) Richtung Tholey.

5. Etappe (Tholey – Marpingen, ca. 15 km)
Startpunkt der 5. Etappe ist der Parkplatz des Herzweges am Schaumberg in Tholey. In einer Höhe von 560 m wandert man an der Afrikakapelle vorbei und genießt herrliche Aussichten zu den Hunsrückhöhen und in das westliche Saarland. In Bergweiler lohnt eine Besichtigung der Blasiuskapelle, die im 13. Jahrhundert errichtet wurde und Wallfahrtskirche der Tholeyer Abtei war. Wir passieren die Stahlskulptur „Wortsegel“ von Heinrich Popp.

Am Fuße des Himmelsbergs geht es weiter vorbei an einer Weiheranlage und durch den Engscheider Wald. Durch idyllische Wald- und Wiesenwege mit tollem Blick auf den Schaumberg und Tholey erreicht man Marpingen mit dem Segelflugplatz. Das Etappenziel dieser Wanderung ist die Marienverehrungsstätte im Härtelwald. Diese Pilgerstätte mit der Quelle zieht jährlich Tausende von Besuchern an.

6. Etappe (Marpingen – St. Wendel, ca. 19,5 km)
Die Etappe startet an der Marienverehrungsstätte im Härtelwald. Über den Peterhof und den Keltenhof stößt man auf die Rheinstraße, einer ehemaligen Römerstraße, die von Metz nach Trier führte. Dieser folgt man ein kleines Stück und wandert durch den Leienwald und herrliche Naturlandschaften in Richtung Winterbach. Am Harschberger Hof überquert man die Straße und folgen dem Rundweg Wendelinuspark mit Golfplatz führt der Wanderweg durch Alsfassen und weiter nach St. Wendel in die Fußgängerzone, wo der Panoramaweg Sankt Wendeler Land seinen Ziel- und Startpunkt hat. Direkt in der Innenstadt kann man nach einem anstrengenden Tag die Wendelinusbasilika besichtigen oder in einem der Straßencafés das schöne Ambiente der Altstadt genießen.

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Wanderfreuden am Bostalsee

Tauchen Sie ein in die facettenreiche Landschaft des Naturparks Saar-Hunsrück und des Nationalparks Hunsrück-Hochwald und lassen Sie bei einer ausgedehnten Wanderung die Sorgen und den Stress des Alltags hinter sich. Zur Stärkung und zum Ausgleich verwöhnen wir Sie mit geschmackvollen Speisen und  einem Rundum-sorglos-Paket.

Leistungen

  • zwei Übernachtungen inklusive reichhaltigem Frühstück
  • zwei Drei-Gänge-Schlemmer-Menüs oder Essen vom Buffet
  • eine Falsche Mineralwasser bei Anreise auf dem Zimmer
  • zwei Lunchpakete für Ihre Wanderungen
  • ein Kartenset mit allen Premiumwanderwegen in der Region
  • ein Pflegeprodukt für frische Beine und Füße
  • ein kuscheliger Bademantel auf dem Zimmer
  • stilvolle Entspannung im Wellnessbereich mit Schwimmbad, Whirlpool und Sauna

Preis pro Person

  • 205,- € im Classic-DZ
  • 250,- € im Classic-EZ

Verlängerungsnacht

  • 65,- € im Classic-DZ
  • 85,- € im Classic-EZ

Weitere Zimmerkategorien auf Anfrage.

Termine

Gültig von April bis Oktober; ausgenommen Ostern

Ihr Vorteil

Wir sind Partner-betrieb der Saarland Card. Zusätzlich zu unseren eigenen Leistungen erhalten Sie mit der Saarland Card freien Eintritt zu zahlreichen Attraktionen sowie freie Fahrt mit Bus und Bahn im Saarland.

Zusatzkosten Tourismusabgabe

Ab dem 01.01.2022 erhebt die Gemeinde Nohfelden eine Tourismusabgabe auf touristische Übernachtungen in Höhe von 0,50 € pro Übernachtung und Person. Diese ist vor Ort separat zu entrichten. Spezielle Personengruppen sind von der Tourismusabgabe befreit. Änderungen vorbehalten.
Weitere detaillierte Informationen zur Tourismusabgabe finden Sie in der Satzung der Gemeinde Nohfelden über die Erhebung einer Tourismusabgabe.

 

Buchungsadresse

Victor's Seehotel Weingärtner
Bostalstraße 12
66625 Nohfelden-Bosen
Telefon +49 6852 8890
Telefax +49 6852 81651
www.victors.de
info.nohfelden@victors.de

Veranstalter

Victor's Residenz-Hotels GmbH
Aroser Allee 84
13407 Berlin