Jakobsweg Etappe von der Talbrücke Freisen Oberkirchen nach St. Wendel

  • Start:
    Talbrücke, 66629 Freisen Oberkirchen, 49.529297, 7.262212
    Ziel:
    Wendelinusbasilika, Am Fruchtmarkt, 66606 St. Wendel

  • 15,3 km

  • 266 m

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Diese Etappe führt uns von der Talbrücke in Freisen-Oberkirchen über St. Wendel-Hoof am Wendelinushof, am Missionshaus und der Wendelinuskapelle vorbei zur Wendelinusbasilika in St. Wendel.

Die Etappe beginnt an dem eindrucksvollsten Bauwerk in der Gemeinde Freisen, der Talbrücke in Oberkirchen. Ihre 12 Bögen auf 11 Pfeilern erstrecken sich auf 275m und überspannen in einer Höhe von 30 m das Tal der Oster direkt am Ortseingang von Oberkirchen. Die Talbrücke ist eine der größten Steinbrücken Südwestdeutschlands.

Man nimmt an, dass die katholische Kirche St. Katharina Oberkirchen aus dem 14. oder 15. Jahrhundert stammt. Die Kirche zeigt sich in ihrer vollen Pracht als christlicher und kultureller Mittelpunkt von Oberkirchen.

Das Naturschutzgebiet Weiselberg ist reich an Naturschönheiten und eindrucksvollen Schätzen. Der Weiselberg ist berühmt für die farbenprächtige Mineralbildung der dort gefundenen Achate. Im Mineralogischen Museum in Oberkirchen und im Mineralienmuseum in Freisen sind einige Fundstücke ausgestellt.

Wir passieren den Wendelinushof mit Tierhaltung, Werkstätten für Behinderte, Gärtnerei, Gastronomie und Markt für regionale Produkte.

Entlang dem Friedhof der Patres und der Lourdes-Grotte geht es am Missionshaus vorbei. Pater Arnold Janssen gründete 1898 in St. Wendel die Missionsgesellschaft der Steyler Missionare. Zu dem Komplex gehören das völkerkundliche Museum und die Missionsbuchhandlung, das Arnold-Janssen-Gymnasium und die Missionshauskirche.

St. Wendel wurde erstmals 496 n. Chr. als Basonvillaris erwähnt. Im 6. Jh. lebte hier der heilige Wendelin, der einer irisch-schottischen Mönchsbewegung angehörte. Einer Legende nach war er als Königssohn auf dem Weg nach Rom um die Königskrone zu empfangen, ließ sich aber als Eremit in St. Wendel nieder. Genau an der Stelle, an der er während einer großen Dürrezeit seinen Stab in den Boden stieß, steht heute die ihm geweihte Wendelinuskapelle mit einer Brunnenanlage. An dieser kommen wir auf dem Weg hinunter in die Stadt vorbei.

Der Name „Sankt Wendalino“ wurde im Zuge der frühmittelalterlichen Wendelinusverehrung im 14. Jh. in einer Urkunde von Balduin von Luxemburg, dem Erzbischof von Trier, erstmalig erwähnt. Dieser wollte die Stadt zu einem wirtschaftlichen und kulturellen Zentrum ausbauen und somit erhielt St. Wendel 1332 die Markt- und Stadtrechte. Bald begann man mit dem Bau der Wendelinusbasilika, die aber erst 1460 im spätgotischen Stil fertig gestellt wurde. Mit ihrer hohen Turmhaube des Westturms ist sie ein weit sichtbares Wahrzeichen der Stadt und gilt als eine der schönsten Hallenkirchen Deutschlands.

Die Gebeine des heiligen Wendelin befinden sich noch heute im Hochgrab am Altar. An der Tumba wird seitlich ein Abbild von Jakobus mit der Muschel gezeigt. Als bedeutende Pilgerkirche zieht sie besonders zu den jährlichen Wallfahrtsveranstaltungen an Pfingsten und zur Wendelinuswoche zahlreiche Pilger an.

Wer vom Endpunkt dieser Jakobsweg-Etappe weiterpilgern möchte, hat die Möglichkeit, den Jakobsweg auf der nächsten Etappe nach Tholey weiter zu gehen. Ausserdem finden an der Basilika ein 15 km langer angelegter Pilgerweg von St. Wendel nach Tholey sowie einer der drei Pilger-Rundwege des Sankt Wendeler Landes  ihren Ausgangspunkt. Entlang der Wege sind Tafeln mit Besinnungstexten aufgestellt, die zum Innehalten und Nachdenken anregen. Gleichzeitig sollen sie Mut machen oder die Seele stärken.

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Weitere detaillierte Informationen zur Tourismusabgabe finden Sie in der Satzung der Gemeinde Nohfelden über die Erhebung einer Tourismusabgabe.

 

Buchungsadresse

Victor's Seehotel Weingärtner
Bostalstraße 12
66625 Nohfelden-Bosen
Telefon +49 6852 8890
Telefax +49 6852 81651
www.victors.de
info.nohfelden@victors.de

Veranstalter

Victor's Residenz-Hotels GmbH
Aroser Allee 84
13407 Berlin