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Tiefenbach-Pfad in St. Wendel

Charakteristik

Logo Tiefenbachpfad Start/Ziel Wendelinushof,
St. Wendel
Länge 15km
Höhenmeter 460m
Schwiergigkeitgrad mittelschwer
Gehzeit 4,5-5 Stunden
empf. Gehrichtung im Uhrzeigersinn
Klassifizierung 74 Punkte
Downloads Vektor-Download (GPS) Download
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Übersichtskarte PDF ca. 5MB Download

Höhenprofil

Höhenprofil Tiefenbachpfad

Beschreibung

Der Tiefenbach-Pfad ist landschaftlich äußerst reizvoll und bietet Natur pur. Auf einer Strecke von 15 Kilometern führt der überwiegend pfadige Weg entlang den Hängen des 485 m hohen Bosenbergs, an Bachläufen vorbei und durch kleine Kerbtälchen mit urigen Stegen. Immer wieder bieten sich überwältigende Aussichten auf die schöne Hügellandschaft des Sankt Wendeler Landes. Neben den landschaftlichen Reizen erwarten Sie weitere Höhepunkte wie der Wendelinushof, ein ehemaliger Steinbruch, Naturschutzgebiet "Leitersweiler Buchen" und ein Bergmannsbrunnen.

Am Startpunkt befindet sich der Wendelinushof, der ehemalige Bauernhof der Steyler Missionare, der bis heute bewirtschaftet wird. Im Wendelinushof werden Produkte aus der Region im Lokalwarenmarkt und in der Gaststätte angeboten.

In dem alten Steinbruch in der Nähe von Urweiler grub man bis vor etwa 50 Jahren Hartsteine ab, die als Pflastersteine für den Straßenbau dienten. Heute ist der Steinbruch ein Lebensraum für viele wärmeliebende Tier- und Pflanzenarten geworden.

Ein Naturdenkmal ganz besonderer Art sind die Leitersweiler Buchen. Die knorrigen etwa 250 bis 300 Jahre alten Baumriesen säumen den Weg ins Tiefenbachtal und eröffnen einen tollen Blick auf den Ort Leitersweiler mit den umgebenden Hunsrückhöhen.

Im Tiefenbachtal befindet sich der Bergmannsbrunnen. Dort sprudelt heute noch klares Wasser.

Am Fledermauskopf kann man eine herrliche Aussicht auf die Umgebung des Sankt Wendeler Landes im Naturpark-Saar-Hunsrück genießen. In der Ferne thront fast majestätisch der 568 Meter hohe Schaumberg, eine der höchsten Erhebungen der Region. Ebenso schweift der Blick über die Bergkuppen des östlichen Saarlandes und linkerhand eröffnet sich der Blick ins Ostertal, dort, wo die kohlenführenden Flöze des mittleren Saarlandes auslaufen, die bis um 1900 abgebaut wurden.
Nach der Wanderung auf dem Tiefenbach-Pfad sollte man Zeit für eine Stadtbesichtigung einkalkulieren. Sehenswert ist die aus dem 15. Jahrhundert stammende spätgotische Basilika, in der die Gebeine des hl. Wendelinus in einem Hochgrab am Altar beigesetzt sind. Aus dem 15. Jahrhundert stammen auch die wertvolle Grablegungsgruppe und die Steinkanzel. St. Wendel erhielt 1332 Stadtrechte und seit dieser Zeit finden jedes Jahr mehrere große Märkte statt, die die Besucher immer wieder in das geschäftige Treiben einbeziehen.

Gemütlich ist der mittelalterlich geprägte Stadtkern von St. Wendel. Man spürt förmlich den französisch geprägten Charme. Es laden Straßencafes, Kneipen und Biergärten zum Verweilen ein. Lassen Sie sich nach der Wanderung über den Tiefenbach-Pfad einmal kulinarisch verwöhnen!

Bild Missionshaus St. Wendel

Lage

Übersichtskarte Landkreis

Anreise

Übernachtung und Gastronomie:

Infomaterial:

weitere Informationen/ Sehenswertes:

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