Nonnweiler gehörte zu den frühen Verehrungsstätten des heiligen Hubertus, woraus sich schon bald ein "Hubertuskult" entwickelte. Mit dem so genannten "Hubertusschlüssel", einem Brenneisen, wurden Bisswunden ausgebrannt. Hatte sich ein Mensch oder ein Tier mit Tollwut infiziert, kannte man nur ein Gegenmittel, das "Ausbrennen" der Wunde. Aufgrund dessen entwickelte sich Nonnweiler zu einem viel besuchten Wallfahrtsort, bis 1828 die Anwendung des Hubertusschlüssels sowie die Wallfahrt nach Nonnweiler vom bischöflichen Generalvikariat verboten wurde.
Die im Volksmund als "Hubertusdom" bezeichnete Pfarrkirche Nonnweiler wurde 1902 eingesegnet. Die neugotische Kirche besticht durch ihre imposante Größe (33 m) und den 54 m hohen Glockenturm. Bemerkenswert sind vor allem der holzgeschnitzte Altar, der die gesamte Heilsgeschichte darstellt sowie der als Relief gestaltete Kreuzweg an den Seitenwänden.
Besichtigung nach Vereinbarung
Information:
Gemeinde Nonnweiler
Telefon (06873) 660-0